Natürlich wollen die meisten Menschen in einer sauberen Wohnung leben, doch viele sind einfach zu faul zum Putzen oder es fehlt ihnen die Zeit dazu. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch noch das andere Extrem. Doch welche Position ist nun besser?Ich habe Freunde, die Putzen hassen und denen es eigentlich egal ist, wenn die Wohnung ein bißchen unordentlich ist und nicht alles tiptop sauber ist. Andere fühlen sich sogar erst wohl, wenn es etwas chaotisch ist und dann habe ich da noch eine Freundin, die jede Woche Stunden mit Putzen verbringt. Natürlich muss bei ihr immer alles aufgeräumt sein und Sauberkeit ist ihr enorm wichtig, was ja grundsätzlich nichts schlechtes ist, doch wenn ich diese Freundin dann zu mir einlade, ist mir meine Wohnung oft peinlich.
Meine Wohnung ist zwar ordentlich. Es liegt nichts herum und auch der Boden, das Badezimmer und alle sonstigen Flächen sind gereinigt, doch meine Fenster habe ich eigentlich noch nie geputzt und was sich oben auf den hohen Regalen an Staub tummelt, möchte ich eigentlich auch nicht wissen.
Besagte Freundin arbeitet in einer Medizin-Technik Firma, in der auf klinische Sauberkeit geachtet werden muss und das hat sich leider auch auf ihr Privatleben ausgebreitet, was leider nicht unbedingt so positiv ist. Meine Freundin arbeitet fünfzig Stunden pro Woche und am Wochenende putzt sie bis zum Umfallen. Doch nun wurde auch ihr klar, dass sie es übertreibt und sie versucht schön langsam von ihrem Putztrip wegzukommen.
Eine gewisse Grundsauberkeit sollte, meiner Meinung nach, in jeder Wohnung sein, weil man sich sonst nicht wohl fühlt, doch wenn man es mit der Sauberkeit übertreibt, ist das auch nicht gesund.
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