Endlich haben wir die Eisheiligen hinter uns gelassen und werden durch den warmen Mai erfreut. Jetzt heißt es nachholen, was wir vor zwei Wochen noch schrecklich vermisst haben, als wir wieder unsere Winterjacken herausgesucht haben: Es ist Zeit, raus in den Garten zu gehen und unsere unterschiedlichen Gartenmöbel, die wir bislang nur vom Wohnzimmer aus betrachten konnten, so sehr zu nutzen, wie es nur geht.
Sei es, um den Rhabarberkuchen am massiven Gartentisch zu genießen, oder, um uns in unserer weichen Gartenliege ins Paradies zu teleportieren – gerade Gartenmöbel aus Rattan bieten eine besonders vielfältige Einsatzmöglichkeit, weil Rattan aufgrund seiner Stoffeigenschaft und seiner Verflechtung stark elastisch und daher komfortabel ist.

Nicht zuletzt dadurch, dass Rattan-Gartenmöbel sich so sehr unterscheiden, können wir unser eigenes Paradies zwischen den vier Gartenzäunen individuell und wertvoll gestalten. Es kommt dabei nicht immer nur auf den Preis, der zu bezahlen ist, wenn man ein tolles Möbelstück haben möchte, sondern viel mehr darauf, wie intelligent sich ein Möbelstück in das gesamte System eingliedern kann. Ein teurer Esstisch kreiert möglicherweise viel weniger Wert als eine raffiniert durchdachte Sitzgruppe aus kleinen Stühlen, Sesseln Sofas und Tischen, gefertigt aus wetterfesten Polyrattanen, wie beispielsweise Hularo oder Raucord.
Passend sei hier eines der berühmtesten Zitate aus dem Werk „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint Exupery:
„Wenn ihr zu den großen Leute sagt: Ich habe ein sehr schönes Haus mit roten Ziegeln gesehen, mit Geranien vor den Fenstern und Tauben auf dem Dach… dann sind sie nicht imstande, sich dieses Haus vorzustellen. Man muss ihnen sagen: Ich habe ein Haus gesehen, das hunderttausend Franken wert ist. Dann schreien sie gleich: Ach wie schön!“
Das Geheimnis eines gut eingerichteten Gartens liegt darin, die genannten Geranien von seinen Lieblingsplätzen aus genießen zu können. Gleichzeitig sollte man bereit sein, gerne Gäste zu empfangen, denn nur, wer sich wohlfühlt, kommt dann (wie oben genannten Tauben) wieder zurück, um die Freude am Garten zu teilen. Deshalb sollte man niemals an der Menge von Gartenstühlen und –bänken sparen, weil es umso trauriger wäre, einen sonnigen Tag im Wohnzimmer verbringen zu müssen, bloß weil man für den großen Gartentisch nicht genügend bequeme Gartensessel anzubieten hat. –Der Garten ist letztendlich schon immer ein Ort der Geselligkeit gewesen, weswegen es in der Geschichte immer wieder Ereignisse gab, die hervorheben, wie viel Wert der Garten hatte.
Der Sonnenkönig Ludwig der 14. lies zum Schrecken seines Baumeisters unzählige Stühle anfertigen, damit der Hof draußen sitzen und die Schauspiele auf den eigenen Seen genießen konnte. Unzählige Diener wurden gebraucht, damit man die anfälligen Stühle aus Holz und Samtkissen abends in die sicheren Lagerhallen tragen konnte, damit Wind und Wetter keinen Schaden anrichteten.
Die Villa La Pietra aus dem 15. Jahrhundert bei Florenz legte besonders viel Wert auf die heute noch sehr beliebte Pergola, unter der es sich vorzüglich aushalten lässt, wenn man in einer ruhigen Sitzgruppe beieinandersitzen kann, während die Umwelt atemlos in Bewegung ist.
Besonders beliebt sind derzeit witterungssichere Lounge Gartenmöbel aus Rattan, die den größtmöglichen Komfort eines Wohnzimmers nach draußen tragen sollen. So oder so lohnt sich, ein Blick in Möbelabteilungen, die die herkömmlichen eines Möbelhauses überschreiten, zu werfen, weil dort nur diejenigen Produkte geführt werden, die aufgrund von Masse einen hohen Profit bringen sollen.
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